#DiscoverTheDifference: Systemunabhängige Logistikplanung mit Klinkhammer
Der Irrtum:
Lager automatisieren – das geht auch ohne detaillierte Planung. Hier reichen die Angebote verschiedener Lagersystem-Lieferanten. Diese Annahme stellt sich in der Praxis meist als unzureichend heraus.
Dr. Dirk Liekenbrock, Leiter Planung Klinkhammer Intralogistics – gestaltet zukunftsfähige und effiziente Intralogistiklösungen von der Konzeption bis zur Umsetzung.Die Realität:
Doch die Realität zeigt, dass die Vielfalt an Lager- und Kommissioniersystemen, die der Markt heute bietet, enorm ist. Jeder Anbieter behauptet von sich das beste System zu haben. Aber welche Logistiklösung ist die richtige und kostenoptimierte und genau abgestimmt auf die Unternehmensanforderungen?
Warum eine herstellerunabhängige Planung von Anfang an über Kosteneffizienz und den langfristigen Erfolg entscheiden zeigen die 3 Stolpersteine:
Stolperstein 1: Unzureichende Daten- und Bedarfsanalyse
Eine der häufigsten Ursachen für Misserfolge bei der Implementierung von automatisierten Lagersystemen ist eine unzureichende Daten- und Bedarfsanalyse. Oftmals werden wichtige Faktoren wie zukünftige Wachstumsprognosen, saisonale Schwankungen, spezifische Anforderungen der Produkte sowie besondere Auftragsstrukturen und Materialflüsse nicht ausreichend berücksichtigt. Dies kann zu Fehlern bei der Auswahl des Systems und zu Über- oder Unterdimensionierungen dieser führen.
The Difference 1
Detaillierte Daten zu den aktuellen und zukünftigen Anforderungen sollten gesammelt und systematisch analysiert werden. Mit der Nutzung des datenbankgesteuerten, selbstprogrammierten Business Intelligence Tools kann der Systemintegrator Klinkhammer Intralogistics umfangreiche Ad-Hoc-Auswertungen von vielen Mio. Bewegungsdaten, Stammdaten oder Bestandsinformationen automatisiert auswerten und Interpretieren. Dadurch können Engpässe schnell identifiziert und behoben werden.
Stolperstein 2: Zu enger Blick bei der Auswahl des richtigen Lagersystems
Bei der Auswahl eines automatisierten Lagersystems ist es entscheidend, den Blick nicht zu sehr zu verengen. Es gibt eine Vielzahl an Systemen wie beispielsweise klassische Hochregallager mit Regalbediengerät, Shuttle-Systeme, Autonome mobile Roboter, fahrerlose Transportsysteme oder Roboterkommissionierung. Doch welches ist das Richtige? Jedes dieser Systeme hat spezifische Vor- und Nachteile.
The Difference 2
Klinkhammer greift auf Anlagen-Komponenten zahlreicher am Markt etablierter Hersteller zurück und hat dadurch Zugriff auf ein breites Lösungsportfolio. Ein professioneller Variantenvergleich garantiert einen herstellerunabhängigen Blick auf die technologisch und wirtschaftlich sinnvollste Lösung. Auch Teilautomatisierungen oder manuelle Systeme können wirtschaftlich sein und sollten als mögliche Lösungen geprüft werden. Eine umfassende Anforderungsanalyse, die Faktoren wie Lagergut, Lagerkapazität, Durchsatz, Raumnutzung, Flexibilität, Personalbedarf, eine Investitionskostenabschätzung und Erweiterbarkeit berücksichtigt, ist dabei unerlässlich.
Stolpersein 3: Vernachlässigung von Randprozessen und Infrastruktur zu Beginn der Planung
Ein häufiges Problem ist die mangelnde Analyse von Sonderprozessen sowie der bestehenden und zukünftigen Infrastruktur. 90% der Prozesse sind meist mit standardisierten Abläufen zu lösen und stehen bei allen Projektbeteiligten im Fokus. Wie jedoch werden Sonderprozesse, die weiterhin eine hohe Wichtigkeit haben, in den Materialfluss integriert?
The Difference 3:
Alle Prozesse sollten bei der Bedarfsanalyse aufgenommen und nach Wichtigkeit klassifiziert werden, um sowohl automatisierte als auch manuelle Lösungen zu prüfen. Besondere Aufmerksamkeit sollten beispielsweise Sonderverpackungen für empfindliche Ware, Seefracht, Veredelungen, kundenspezifische Prozesse oder Auftragskonsolidierung mit Ware aus anderen Bereichen erhalten. Auch infrastrukturelle Aspekte wie Bestandsgebäude, Brandschutz, Klimatisierung, behördliche Vorgaben, Bodenlasten und generelle Bau-Vorgaben haben einen erheblichen Einfluss auf die Auswahl eines intralogistischen Systems.













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