Fahrzeuge – Fördertechnik

Flurförderfahrzeug

Flurförderfahrzeuge in der Industrie

Flurförderfahrzeuge sind im Lager und in der Logistik unverzichtbar. Damit die Planung und Umsetzung der Prozesse stattfinden kann, ist die Auswahl eines geeigneten Flurförderfahrzeuges von großer Bedeutung. Bei der Auswahl des richtigen Fahrzeuges spielen hierbei verschiedenste Faktoren eine wichtige Rolle. So muss unter anderem die breite der Gänge, die höhe der Regale oder das Gewicht der zu bewegenden Güter beachtetet werden. Entsprechend der verschiedenen Anforderungen bieten sich unterschiedliche Flurförderfahrzeuge eher an als andere. Somit sind sie nicht universell einsetzbar sondern nur für speziellen Anforderungen geeignet. So gibt es nicht hebende Fahrzeuge wie manuelle oder elektrische Palettenwagen oder hebende Fahrzeuge wie Gabelstapler oder Hochhubwägen. Bei der Auswahl von Flurförderfahrzeugen ist zudem zu beachten, ob das Flurfahrzeug den benötigten Umschlag erreichen kann und auch für die Verwendung in Kombination mit der geplanten Regalart geeignet ist. Diese Informationen lassen sich aus den Datenblättern der Hersteller der Fahrzeuge ermitteln und sind grundlegend für die Planung eines Lagers. Letztendlich haben Flurförderfahrzeuge nicht nur Einfluss auf die Effizienz im Lager, sondern auch auf die maximale Lagerkapazität und maximale Anzahl Lagerbewegungen. 
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Flurförderfahrzeuge in der Logistik

Flurförderfahrzeuge sind Fahrzeuge, die für den innerbetrieblichen Warentransport eingesetzt werden. Sie können gleislos, gleisgebunden oder spurgeführt sein und über eine Einrichtung zum Heben und Stapeln von Lasten verfügen. Hauptsächlich werden diese Fahrzeuge im horizontalen Gütertransport in Lager- und Produktionshallen von Unternehmen eingesetzt. Das wohl bekannteste und wichtigste Flurförderfahrzeug in der Industrie und im Handel ist der Gabelstapler, er gehört zur Gruppe der gleislosen Förderfahrzeuge. Zur zweiten Gruppe gehören bspw. Loren, die allerdings seltener im alltäglichen Lagerbetrieb eingesetzt werden. Häufiger zu finden sind stattdessen spurgebundene Systeme, worunter z.B. fahrerlose Transportsysteme fallen. Flurförderfahrzeuge verfügen über eine hohe Flexibilität und zeichnen sich durch gute Manövrierfähigkeiten aus. Gleichzeitig wird auch ein hoher Bedienaufwand eingefordert, dem zum Teil ein erheblicher Wartungsaufwand gegenüber steht. Bewegt werden Flurförderfahrzeuge auf Wegen zwischen den gelagerten Gütern. Bewegt werden sind entweder durch manuelle Musekkraft oder automatisiert durch Elektro-, Diesel- oder Gasmotoren. Für kleinere Flurförderfahrzeuge wie Hubwagen wird kein Staplerschein benötigt, wohingegen dieser bei Gabelstaplern benötigt wird. 
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Prozesse schnell, flexibel und kosteneffektiv ausrichten

Ziel von Unternehmen ist es bei möglichst hoher Kosteneffizienz ihre Prozesse schnell und flexibel auszurichten. Eine Herausforderung ist dabei die Digitalisierung. In der Umsetzung gibt es verschiedene Faktoren, die für den Einsatz der unterschiedlichen Fördertechniken entscheidend sind: Beispielsweise wird in Stetig- und Unstetigförderer unterschieden. Unter Stetigförderern werden vor allem  Gurt-, Rollen- und Kettenförderer verstanden. Diese befördern Einheiten von einem Ort zum anderen und durch die Erzeugung eines kontinuierlichen Transportstroms erfolgt die Beförderung meist ohne Unterbrechungen. Diese Techniken zeichnen sich durch Effizienz aus. Unter Unterstetigförderern werden Fördersysteme verstanden, in denen unmittelbar in der Steuerung entschieden wird, ob ein Transportobjekt von a nach b gefördert werden soll. Hier drunter werden vor allem Gabelstapler, Kräne und mobile Transportsysteme verstanden. Durch die manuelle Steuerung und Be- und Endladephasen kann es durchaus zu Leerfahrten oder vorrübergehende Stopps kommen. Zu den wichtigsten Fördertechnologien gehören zum einen Regalbediengeräte zur Warenentnahme und-eingabe, Shuttel-Systeme um in möglichst kurzer Zeit viele Picks zu ermöglichen und Flurfördersysteme. 
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Fortbewegen von Arbeitsgegenständen und Personen durch technische Hilfsmittel

Fördertechnik beschreibt das Fortbewegen von Arbeitsgegenständen und Personen durch technische Hilfsmittel. Fördertechnik umfasst nicht nur die Technik des Fortbewegens, sondern auch die Lehre von Fördermitteln und die dadurch entwickelten Systeme. In Unternehmen übernimmt die Fördertechnik eine zentrale Rolle und ist von besonderer Bedeutung für den Materialfluss. In fast allen Bereichen einer Prozesskette kommt sie zum Tragen:  In der Produktion sorgt sie für die Bearbeitung und Verteilung von Waren und dafür, dass Güter ausgegeben, geliefert, aufbewahrt und schließlich kommissioniert werden können. Dabei kann das Fortbewegen der zu transportierenden Gegenstände in jede beliebige Richtung stattfinden und über eine begrenzte Strecke hinweg. Abhängig von Geschäftsmodell und Branche lässt sich die Fördertechnik individuell anpassen. Zu den gängigsten Fördertechniken gehören unter anderem Gurtförderer, Rollbahnen, angetriebene Rollbahnen oder Hängeförderer. Wird Fördertechnik in der Praxis nachhaltig umgesetzt hat sie den Vorteil Fläche und Zeit einzusparen, für Flexibilität zu sorgen, die Wertschöpfung zu steigern und die Zielsicherheit der Prozesse zu optimieren. Ein weiterer Vorteil ist auch die Individualisierbarkeit, besonders moderne Technologien machen dies möglich. Im Zuge der Digitalisierung und dem vermehrten Einsatz moderne Steuer- und Computertechniken ist die Fördertechnik einem ständigen Wandel ausgesetzt und entwickelt sich stätig weiter. Gleichzeitig wächst auch die Bedeutung der Logistik und die Verwendung von neuen Werkstoffen hat zusätzlich zur Folge, dass immer neue Konstruktionen und Techniken entwickelt werden.