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Ermittlung der Wartezeit im Zeitverlauf
Schwankende Leistungsbedarfe zeichnen sich in der Regel dadurch aus, dass die Mitarbeitenden in gewissen Phasen mehr zu tun haben und in anderen Phasen weniger. Dies zeigt sich oftmals auch darin, dass die Wartezeitanteile über den Zeitverlauf schwanken.
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Motion-Mining®
Mittels Motion-Mining® kann die Aktivitätsverteilung im Tages- oder Messverlauf aufgezeigt werden.
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Prozessbeobachtung und Zeitaufnahme
Bei einer Prozessbeobachtung kann die Dauer und Häufigkeit mit Hilfe einer Stoppuhr oder einer entsprechenden App erfasst werden. Im Gegensatz zu Motion-Mining® kann die Erfassung hier in der Regel nur stichprobenartig zu verschiedenen Zeiten erfolgen, da eine kontinuierliche Betrachtung nicht möglich ist.
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Validierung mittels Auftragsdaten
Die Gründe für schwankende Wartezeiten können vielfältig sein. Daher sollte die Aktivitätsverteilung anhand der Auftragsdaten validiert werden. Dazu muss ermittelt werden, wie hoch die Anzahl Aufträge in den betrachteten Stunden oder an den betrachteten Tagen war.
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Hohe Wartezeit bei niedriger Auftragslage
Ein Muster ist zu erkennen, wenn die Wartezeit an Tagen/Stunden mit geringer Auftragslage mehrheitlich hoch und an Tagen/Stunden mit hoher Auftragslage mehrheitlich gering war. In diesem Fall ist die Wartezeit darauf zurückzuführen, dass nicht genug Aufträge für alle Mitarbeitenden vorhanden sind.
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Hohe Wartezeit bei hoher Auftragslage
Das gegenteilige Muster ist zu erkennen, wenn die Wartezeit an Tagen/Stunden mit hoher Auftragslage mehrheitlich hoch und an Tagen/Stunden mit geringer Auftragslage mehrheitlich gering war. Dies ist oftmals der Fall, wenn eine Automatik-Anlage durch die hohe Auftragslast überlastet wird und sich somit selber blockiert. Dies führt zu Wartezeiten der Mitarbeitenden an den Ein- und Ausgabestellen.
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Ermittlung des Potenzials
Das Potenzial liegt im Vergleich der durchschnittlichen Wartezeit zur Wartezeit in der optimalen Stunde. Durch die gewählte Maßnahme sollte angestrebt werden, die Auftragslast je Mitarbeiter:in auf die Anzahl Aufträge in der Stunde/den Tag mit der geringsten Wartezeit zu reduzieren bzw. zu erhöhen. Ist dies durchgehend der Fall, kann die durchschnittliche Wartezeit auf die optimale Wartezeit gesenkt werden. Die Differenz entspricht dem maximalen Potenzial.
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RoI-Berechnung
Zur RoI-Berechnung wird das Einsparpotenzial pro Tag und Person hochgerechnet auf die Anzahl Mitarbeitende und Arbeitstage pro Jahr. Demgegenüber stehen die Kosten der Maßnahme.









