5 in 5 mit Matthias von ipolog
In der neuesten Folge unseres Podcasts „Logistik Solutions – 5 Fragen in 5 Minuten“ ist Matthias Kellermann von ipolog zu Gast. Er spricht über intelligente Softwarelösungen für die Logistik- und Produktionsplanung und beleuchtet aktuelle Herausforderungen in der Branche. ipolog unterstützt Unternehmen dabei, ihre Materialflüsse und Produktionsprozesse effizient zu gestalten und zu optimieren.
Andreas Argubi von exoIQ spricht über die Vorteile von Exoskeletten in der Logistik.Hören Sie sich die Folge hier an oder lesen Sie weiter im Blog, um die Antworten auf die fünf wichtigsten Fragen zu erfahren.
1. Beschreibe dein Unternehmen und dein Produkt kurz.
Die Firma ipolog haben wir vor 15 Jahren als Zwitter gegründet: wir haben als Ingenieur-Dienstleister für unsere Kunden viele hundert Fabriken mit 3D-Layouts und Logistik-Optimierungen geplant. Gleichzeitig haben wir aus der Praxis heraus Software-Lösungen entwickelt, welche für die Optimierung der Fabrik wertvolle Unterstützung bieten. Seit fünf Jahren fokussieren wir uns voll auf die Software ipolog.
Mit der Software ipolog kannst du Montage und Logistik optimal gestalten: die zahllosen Produktvarianten führen leicht dazu, den Überblick zu verlieren. Mit ipolog kannst du diese komplexe Material-Bereitstellung direkt im Layout visualisieren. An der Montagelinie ebenso wie im Supermarkt oder Lager.
2. Welches Problem löst ihr?
Einfach gesagt: Wie viel Platz, Transport-Ressourcen und Mitarbeiter benötige ich für die Logistik in der Produktion? Konkret heißt das, die Flächen optimal auszunutzen, Routenzüge, Autonome Roboter und Stapler zur richtigen Zeit die richtigen Fahrten machen zu lassen. Und das alles, um die Produktion optimal mit der benötigten Logistik zu versorgen!
3. Was sind eure USPs?
- Dynamische Line-Back-Berechnung – das heißt: wie viele Ressourcen benötigt man für ein konkretes Produktionsprogramm (egal ob für die nächste Schicht oder eine Planung im nächsten Jahr). Damit steigern wir den Output und senken die Kosten!
- Wir haben ein leistungsfähiges Datenmodell für Montage und Logistik entwickelt. Unsere offenen Schnittstellen sorgen dafür, dass die Daten fließen und kein weiteres Silo entsteht. Damit schaffen wir ein gemeinsames Optimum für Montage und Logistik!
- Konkrete Visualisierung im Layout: damit sich alle Beteiligten nicht irgendein, sondern ein gemeinsames Bild davon machen können, wie die Lage ist oder künftig sein wird. Damit alle in die gleiche Richtung ziehen und zusammen erfolgreich sind!
4. Nenne ein konkretes Anwendungsbeispiel oder eine Erfolgsgeschichte, die verdeutlicht, wie eure Lösung in der Praxis funktioniert?
Unser Kunde baut mehrere Baureihen seiner legendären Sportwagen auf einer gemeinsamen Linie. Mit ipolog stellt er sicher, dass das Material für alle Bauteil-Varianten angestellt werden kann. In dem engen, historisch gewachsenen Fabrikgebäude ist das ein echtes Puzzle-Spiel!
Zudem kann er bei den zahlreichen Änderungen monatlich immer schon im Voraus sehen, was sich verändert und wie die Produktionslogistik idealerweise funktioniert.
5. Welche zukünftigen Entwicklungen oder Trends seht ihr in der Logistikbranche und wie bereitet ihr euch als Unternehmen darauf vor?
Das weltweite Produktionsnetzwerk wird durch kräftige Zölle vor neue Herausforderungen gestellt. Damit müssen mehr Produktvarianten in einem Werk produziert werden.
Mit ipolog sind unsere Kunden in der Lage, ihre Fabriken effizient darauf vorzubereiten, viele unterschiedliche Varianten zu montieren und die innerbetriebliche Logistik dafür optimal zu gestalten!
Außerdem wird das Industrial Metaverse die Gräben zwischen Planung und operativem Betrieb ebnen. Darauf freue ich mich persönlich sehr, da dies schon immer mein Ansatz ist, verschiedene Gewerke und Phasen einer Fabrik zusammenzubringen.















