5 in 5 mit Philipp von Logistikbude

Podcast
In unserem neuesten Podcast "Logistik Solutions – 5 Fragen in 5 Minuten" haben wir Dr. Philipp Hüning von der Logistikbude zu Gast. Er spricht über ihre innovativen Lösungen und die Herausforderungen der Logistikbranche. Die Logistikbude ist ein Startup aus dem Ruhrgebiet, das sich auf die Automatisierung des Managements von Mehrweg-Assets spezialisiert hat. 
Dr. Philipp Hüning von der Logistikbude spricht über die Automatisierung des Managements von Mehrweg-Assets. Dr. Philipp Hüning von der Logistikbude spricht über die Automatisierung des Managements von Mehrweg-Assets.
Hören Sie sich die Folge hier an oder lesen Sie weiter im Blog, um die Antworten auf die fünf wichtigsten Fragen zu erfahren.
  1. Beschreibe dein Unternehmen und dein Produkt kurz. Wir, die Logistikbude, sind ein Logistik-Startup im Herzen des Ruhrgebiets, das 2021 aus dem Fraunhofer IML in Dortmund hervorgegangen ist. Unsere Mission ist es, das Management von Mehrweggütern wie Paletten, Behältern und Gestellen - auch Ladungsträger, Transporthilfsmittel oder Leergut genannt - zu automatisieren. Mit unserer benutzerfreundlichen Software-as-a-Service-Lösung schaffen wir Transparenz über Bestände, Bedarfe und Durchlaufzeiten in Echtzeit. Manuelle Prozesse wie das Buchen von Bewegungen oder die Abstimmung mit Tauschpartnern werden vollständig automatisiert. Unsere Kunden - Verlader, Logistikdienstleister und Handel - profitieren von beschleunigten Durchlaufzeiten, stark reduzierten Schwundquoten und deutlichen Einsparungen bei der Nachbeschaffung von Assets. Unser Team besteht derzeit aus 22 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Sitz im Technologiezentrum Dortmund.
  2. Welches Problem löst ihr? Das Management von Mehrweggütern ist häufig mit Verlusten und ineffizienten Prozessen verbunden. Ladungsträger gehen verloren oder befinden sich nicht am richtigen Ort, was zu langen Durchlaufzeiten führt. Häufig fehlt es an Echtzeittransparenz über den Verbleib der Güter, was ein proaktives Management unmöglich macht. Darüber hinaus sind viele Prozesse im Zusammenhang mit wiederverwendbaren Gütern noch manuell und personalintensiv, wie z.B. Buchungen, Papierdokumentation oder Kontenabstimmungen. Die Folge sind entweder hohe Nachkäufe oder hohe Personalkosten - oft beides gleichzeitig. Mit unserer Lösung beseitigen wir diese Schwachstellen, indem wir Transparenz schaffen und Prozesse automatisieren.
  3. Was sind eure USPs? Unsere Alleinstellungsmerkmale lassen sich in zwei wesentlichen Punkten zusammenfassen: Unabhängigkeit und Flexibilität. Unsere Software ist neutral und macht den Kunden unabhängig von bestimmten Ladungsträgeranbietern. Bestehende Datenquellen (ERP-, WMS-, TMS-Systeme, RFID, IoT-Sensoren, BLE-Tracker, Barcodes) können nahtlos integriert werden. Wir können alle Arten von Ladungsträgern abbilden - vom Mehrweg-Kaffeebecher bis zum Seecontainer. Effizienter Kontenabgleich Während andere Systeme oft auf E-Mails, Telefonate und PDF-Dokumente setzen, ermöglichen wir eine vollautomatische Abstimmung über einen Weblink. Dadurch wird auch die Zusammenarbeit mit Partnern wesentlich effizienter.
  4. Nenne ein konkretes Anwendungsbeispiel oder eine Erfolgsgeschichte. Ein überzeugendes Beispiel ist unser Kunde bekuplast. Dort läuft das gesamte Ladungsträgermanagement inzwischen papierlos über unsere Software. Früher zeitaufwändige und fehleranfällige Prozesse wurden vollständig digitalisiert. Dieses "Pixel statt Papier"-Modell zeigt, wie unsere Lösung zu mehr Effizienz und Nachhaltigkeit beiträgt.
  5. Welche zukünftigen Entwicklungen oder Trends seht ihr in der Logistikbranche und wie bereitet ihr euch darauf vor? Ein klarer Trend in der Logistikbranche ist die Automatisierung - insbesondere von manuellen und administrativen Prozessen. Eine wichtige Rolle spielen dabei Technologien des maschinellen Sehens, die zählen, Barcodes erfassen oder anhand von Fotos Zustände analysieren. Langfristig wird auch KI an Bedeutung gewinnen, um beispielsweise einfache Tätigkeiten zu übernehmen und den Personalmangel in der Logistik zu entschärfen. Wir bereiten uns darauf vor, indem wir unsere Software kontinuierlich weiterentwickeln und neue Technologien integrieren, um die Effizienz unserer Kunden auch in Zukunft zu maximieren. 

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