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Kosten für Fehlpick ermitteln
Die Kosten für einen Fehler in der Kommissionierung sind stark davon abhängig, wann dieser auffällt. Wenn ein Fehler vor dem Verlassen des Lagers (z.B. bei der Verpackung oder Warenausgangskontrolle) auffällt, sind die Kosten wesentlich geringer, als wenn der Fehler erst beim Kunden auffällt. Im ersten Fall muss ein neuer Auftrag angelegt und bearbeitet werden, während im zweiten Fall Retourkosten und ggf. der Verlust eines Kunden hinzukommen.
A
Fehler fällt vor Verlassen des Lagers auf
In einer Umfrage des Lehrstuhls fml der TU München gaben die befragten Unternehmen an, dass die Kosten für einen solchen Fehler bei rund 25 € liegen. Die Veröffentlichung stammt aus dem Jahr 2012 und die Kosten sollten intern geprüft werden. (Quelle: DOI: 10.2195/lj_Proc_rammelmeier_de_201210_01)
B
Fehler fällt beim Kunden auf
In einer Umfrage des Lehrstuhls fml der TU München gaben die befragten Unternehmen an, dass die Kosten für einen solchen Fehler bei rund 210 € liegen. Die Veröffentlichung stammt aus dem Jahr 2012 und die Kosten sollten intern geprüft werden. (Quelle: DOI: 10.2195/lj_Proc_rammelmeier_de_201210_01)
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Durchschnittliche Fehlerquote ermitteln
Die durchschnittliche Fehlerquote gibt an, bei wie viel Prozent aller Picks im Mittel ein Fehler auftritt.
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Anzahl fehlerhafte Picks ermitteln
Die durchschnittliche Anzahl Kommissionierfehler ergibt sich aus der Gesamtzahl Picks pro Tag multipliziert mit der durchschnittlichen Fehlerquote.
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Ermittlung der Gesamtkosten pro Jahr
Die Gesamtkosten pro Jahr berechnen sich aus der Anzahl fehlerhafter Picks je Tag mutlipliziert mit der Anzahl Arbeitstage pro Jahr und den Kosten je Fehler.
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RoI-Berechnung
Zur Ermittlung des Return on Invest muss die Berechnung erneut durchgeführt werden, wobei die Fehlerquote um den vom Hersteller der Maßnahme angegeben Wert reduziert werden kann. Die Differenz beider Werte bildet das Potenzial der Maßnahme. Dem Gegenüber stehen die Kosten der Lösung.








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